ANKUNFT DER LORELEY AUF DEM KLOSTETRHOF

Spannend, was sich in St. Gallen am Fuss der Domtürme tut: Die Festspiele präsentie-ren erneut eine unbekannte Oper: Alfredo Catalanis Oper „Loreley“ – ein Werk des Komponisten von „La Wally“. Ein Proben-besuch führte schon alles vor,  mitreissende Musik und  sängerische Intensität für die Geschichte von Liebesverrat, und Rache, Verführung und Elfenmagie. Und schon im sonnigen Licht des Probenmorgens ahnte man den nächtlichen Zauber der roman-tischen Rheinlegende und die menschliche Tragödie. Mehr dazu hier im PDF.

Bilder: ©   Herbert Büttiiker









   

LORELEY STEIGT VOM FELSEN

An der  Probe, vor gleichsam noch nackter Bühne, konnte man seine eigene   Fantasien spielen lassen und sah im Tagtraum den Nixenreigen, Mondschein, Nacht-blau. Die Bühne ist dann eingekleidet worden, und zwar sehr.  Grelle Farben, maskenhafte Gestalten, grotesker Tanz  – mit ihrer Inszenierung von Alfredo Catalanis „Loreley“ rücken die St. Galler Festspiele den romantischen Stoff in ein über-raschendes Licht. Die märhenhafte Geschichte wird in einer beziehungsreichen Collage in die Realität geholt und zugleich in surrealer Bildhaftkgeit zum zeitlosen Mythos stilisiert – getragen von fesselnder und alles in allem fesselnd interpretierter Musik.

Bericht am 26. Juni in „Der Landbote“  und ZRZ sowie hier im PDF.

Bild: ©  Toni Suter









   

DER SÜDEN LOCKT

Zum Thema „Spanische Rhythmen“ präsentierte das Musikkollegium an seinem
4. Classic  Openair ein Orchesterkonzert, das in das Land des feurigen Tempera-ments  führte. Grosse Orchesterbravour war zu erleben. Orchestersolisten begeisterten dabei ebenso wie die Geigerin Leticia Moreno als Starsolistin. Die Operngala verband italienische und französische Oper in einem weit gespannten Programm, in welchem der Tenor Saimir Pirgu zum Publikumsliebling avancierte.

Bericht am 10. 7. im „Landboten“ und hier im PDF.

Weitere Bilder: HIer

Bild: ©  hb









   

VON DER MÜLLHALDE ZUM ZIRKUS

Neuer Schauplatz, neue Kostüme und eine Choreografie, die das Akrobatische zum selbstverständlichen Teil einer spektakulären Show macht  – Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ ist aus der strengen Orientierung an der Uraufführung seit kurzem entlassen, und die Regisseurin und Choreografin Kim Duddy hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um unterstützt von einem hochkarätigen Team und Ensemble die Katzenrevue zwischen Katzensprung und Katzenjammer poppig neu zu interpretieren.

Die Besprechung am 14. Juli in „Der Landbote“ und ZRZ sowie hier im PDF.
am  14. Juli.

Bildgalerie hier

Bild: ©  hb









   

SPIELERISCHE IDEEN

Für das Festival „Young Artists in Concert“  in Davos hat Erich Bieri für seine tausend Ideen 80 junge Künstlerinnen und Künstler zusammengerufen, unter ihnen auch die Cellistin Chiara Enderle (Bild). Sie sollen spielen, natürlich, dafür sind Musiker da, aber sie sollen auch spielerisch spielen, so will es das diesjährige Davos Festival, das unter dem Stichwort  „Spielplatz“ steht.


Ein Beitrag dazu am 18. Juli in „Der Landbote“ und ZRZ sowie hier im PDF.

Bilder: ©  hb









   

DIE GROSSE OPENAIR-DISCO AM WALENSEE

Die tanzseligen 70-er Jahre samt Ami-Schlitten und Glitzerkugel sind gut für viele Sehnsüchte und Retroträume. Aber „Saturday Night Fever“ ist mehr als eine Show auf dem Glanzparkett, das war im Film so und ist jetzt auch auf der Walensee-Bühne zu erleben. Noch schwieriger als manche Schrittfolgen des Disco Dance sind für die jungen Leute aus Brooklyn die Schritte im Leben - vor dem Absturz sind sie nicht gefeit, ob Tony und Stephanie es schaffen, bleibt offen.

Der Bericht am 21. 7. in „Der Landbote“ und ZRZ sowie hier im PDF.

Bildgalerie: Hier

Bild: ©  hb

KARTENSPIEL ÜBER DEM SEE

Zweimal geht Carmen ins Wasser, bei ihrer inszenierten Flucht und am Ende im Todeskampf mit don José. Die Bregenzer Festspiele nutzen ihren Trumpf: die Seebühne und die Kapazität für ein technisch aufwen-diges, optisch spektakuläres Bühnendesign. Auch die Inszenierung von Rossinis „Moses in Ägypten“  im Haus nutzt die Technik, und die Sänger agieren mit Knetfigürchen.


Bericht am 22. Juli in „Der Landbote“ und ZRZ sowie hier  im PDF

Bilder: ©  Karl Forster









   

LUCERNE FESTIVAL

Who `s who war die Frage am Eröffnungsapéro des Lucerne Festivals. Wer sind wir, fragt das Festival in diesem Sommer unter dem Stichwort „Identität“. Wir: das ist auch das Festival selber, das mit dem Zyklus der Sinfoniekonzerte die grosse Tradition ins Zentrum rückt, aber den Fokus mit der Festival Academy und weiteren Formaten intensiv auf gegenwärtige und zukünftige Wege der klassischen Musik richtet. Einen starken Auftakt erlebte das Festival mit dem Auftritt des Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly und mit der eindrücklichen Kammeroper „Blank out“ des Niederländers Michel van der Aa.  Bericht im „Landboten“ und ZRZ sowie hier im PDF.

Bild: ©  Peter  Fischli

Bild: ©  Priska Ketterer

Bild: ©  Herbert Büttiker


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Giuseppe Verdi und „La Traviata“


Das SKRIPT  der Vorlesung an
der Volkshochschule Winterthur.
Themen sind:

  1. -Von Marie Duplessis zum Roman
    und vom Schauspiel zur Oper

  2. -„La Traviata“ und Verdis Biografie,
    die Entstehung der Oper

  3. -Form und Sinn – die solite forme,
    Dramaturgie und Musikdrama


Lesen als PDF

„La Traviata“ im Opernhaus: PDF


Die Geschichte zu

„Roccosound“